Fenster und Glasflächen putzen – Tipps & Tricks

Fenster und Glasflächen putzen

Wenig beliebt, aber doch notwendig, wenn man gerne nach draußen sieht: saubere Fenster. Sie sauber zu bekommen und dazu noch frei von Schlieren und Streifen bereitet so manchem Hausmann oder auch Hausfrau Kopfschmerzen. Kein Wunder also, dass das Fensterputzen nicht zu den beliebtesten Aktivitäten im Haus gehört. In diesem Guide wollen wir Ihnen Tipps rund um das Putzen von Fenster- und Glasflächen an die Hand geben, worauf Sie achten sollten und wie Sie schnell das beste Ergebnis erhalten.

Diese Plenty Tücher eignen sich besonders gut für's Fensterputzen.

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Richtig Fensterputzen – die beste Wetterbedingungen

In jedem Haus gibt es unterschiedliche Glasflächen: Seien es die normalen vereinzelten Fenster, die Fensterwand, der komplett verglaste Wintergarten oder Zwischentüren, die aus Glas bestehen, sowie Glasvitrinen oder Möbelstücken mit Glasflächen. Im Inneren des Hauses können Sie zu jeder Tageszeit und Wetterlage diese Flächen reinigen. Für das Putzen von normalen Fenstern sollte man allerdings einen regenfreien Tag abwarten, an dem die Sonne nicht zu sehr scheint. Gerade durch den Sonnenschein können Überreste vom Wasser zu schnell trocknen und es kann zu Schlieren kommen.

Wie oft man Fenster putzen muss, hängt oftmals von dem eigenen Sauberkeitsbedürfnis und zugleich von der Lage des Hauses und den Bewohnern ab. Gerade in Großstädten mit ihren dicht befahrenen Straßen verschmutzen die Fenster von außen wesentlich schneller. Im Herbst und Winter, wenn Regen und Schnee immer wieder zu neuen Wasserspuren führen und es früher dunkel wird, verzichtet man ebenfalls gerne auf das Putzen der Fenster. Dabei leidet die Durchsichtigkeit der Scheiben nicht nur unter Wetter- und Umweltfaktoren. Auch von innen können die Scheiben verschmutzen, sei es, weil man beim Blick nach draußen, seine Nase auf die Scheiben gedrückt hat oder sich mit der Hand dagegen lehnt, oder aber der Hund vor der Balkontür steht und dagegen hechelt, weil er etwas draußen gesehen hat und unbedingt raus möchte.

Während Wetter- und Umweltverschmutzungen oftmals nach und nach zu einer schlechteren Sicht führen und die ganzen Scheiben betroffen sein können, treten Finger- und Nasenabdrücke sehr zentriert auf – sind aber mindestens genauso ärgerlich. Welchen Aufwand man beim Putzen der Fenster betreibt, ob Wassereimer und Abzieher oder Glasspray, hängt ebenfalls von dem eigenen Bedarf nach Sauberkeit und dem Ausmaß der Verschmutzung ab.

Fenster reinigen bei schwerer Verschmutzung – die klassische Methode

  • Benötigtes Material: Eimer, warmes Wasser, Spülmittel, Gummihandschuhe, Abzieher, Schwamm, Mikrofasertuch, Flusen freies Papiertuch, Lederlappen, Handfeger
  • Benötigte Zeit: Lang
  • Besonders geeignet für: Haus- und Fensterfronten sowie Wintergärten, große Glasflächen

Für das perfekte Ergebnis beim Fensterputzen mit der klassischen Methode brauchen Sie verschiedene Hilfsmittel:

einen Eimer mit warmem Wasser, in dem Sie ein wenig Spülmittel geben. Alternativ könnten Sie Essig oder Spiritus verwenden, die universal einsetzbar sind und schon in kleinen Mengen zu strahlenden Ergebnissen beim Fensterputzen führen. Jedoch können beide Flüssigkeiten auch die Gummiabdichtungen des Fensterrahmens angreifen sowie die Haut austrocknen und ihr schaden. Tragen Sie möglichst Gummihandschuhe, wenn Sie mit einer der beiden Flüssigkeiten arbeiten. Manche stört der Geruch von Essig oder Spiritus, dieser verfliegt aber mit der Zeit und zurück bleibt nur der Glanz.

Dann sollten Sie einen Abzieher und einen Schwamm zur Hand haben. Zusätzlich brauchen Sie ein Ledertuch, ein Flusen freies Papiertuch wie Plenty oder ein Mikrofasertuch. Alle drei eignen sich dafür streifenfrei zu polieren, wenn Sie das Wasser vom Fenster abgezogen haben. Oftmals wird auch empfohlen, Zeitungspapier zu verwenden. Dies kann aber durch die Druckerschwärze Spuren auf Fenster und Rahmen hinterlassen, was besonders bei weißen Fensterrahmen sehr ärgerlich ist. Wir raten daher, auf diesen Tipp zu verzichten.

Zuallererst empfehlen wir, dass Sie noch vor dem Putzen Staub und andere lose Ablagerungen wie Spinnenweben oder Pollen mit einem Handfeger von den Scheiben entfernen. Dann sollten Sie groben Dreck wie Vogel Kot oder andere Ablagerungen mit der weichen Seite eines Schwammes vom Glas abwischen. Wenn diese Ablagerungen hartnäckig sind, kann Einweichen oder ein Glasschaber helfen. Waschen Sie zuerst den Rahmen des Fensters mit etwas Wasser ab, bevor Sie sich der Scheibe zuwenden. Die Scheibe sollten Sie von oben nach unten einseifen. Dann ziehen Sie nach und nach das Wasser ab – am besten in eine Richtung, also von rechts nach links, umgekehrt. Sollten Sie vertikal putzen wollen, empfehlen wir Ihnen das Wasser von oben nach unten abzuziehen, sodass Überreste nicht das saubere Fenster hinunter laufen. Trocknen Sie das Gummi des Abziehers zwischendurch mit einem alten Handtuch ab. Anschließend kommt das Ledertuch oder das Mikrofasertuch zum Einsatz, mit dem Sie über das Glas polieren, um mögliche Streifen und Schlieren zu entfernen. Auch über die Ränder und die Dichtungen sollte man anschließend noch einmal drüber putzen, denn bis in die Ecken kommt der Abzieher meist nicht.

Diese Methode eignet sich besonders für die üblichen Fenster(-fronten) am Haus sowie den Wintergarten.

Glasflächen reinigen für zwischendurch – Glasspray und Haushaltstuch

  • Benötigtes Material: Glasreiniger-Spray, Flusen freies Papiertuch (z.B. Plenty)
  • Benötigte Zeit: Kurz - Mittel
  • Besonders geeignet für: Glas- und Fensterflächen im Haus

Auch im Haus selber trifft man überall auf Glasflächen. Manche Menschen haben gläserne Zimmertüren, damit das Licht auch in innen liegende Räume wie den Flur eindringen kann, sowie Glasvitrinen in den unterschiedlichsten Größen und Glastische. Da sie ständig in Gebrauch sind, berührt werden oder etwas auf ihnen abgestellt wird, zeichnen sich auf ihnen zum Beispiel gerne mal Fingerabdrücke oder Wasserringe ab. Es sind unschöne Flecken auf meist kleinen Flächen, für die der Aufwand mit Wassereimer und Abzieher zu groß wäre. Da kommt oftmals dann das Glasreiniger-Spray aus dem Supermarkt zum Einsatz. Einfach die Flächen einsprühen und dann mit einem Plenty-Tuch abwischen. Plenty eignet sich hier besonders zum Polieren, denn es ist nass- und schrubbfest, so dass es problemlos Flüssigkeit aufnimmt und auch beim Reiben keine Fusseln hinterlässt.

Andere Lösungen – Alternatives Fensterputzen

  • Benötigtes Material: Abhängig von der Variante, z.B. Dampfreiniger, Oberflächenbeschichtung
  • Benötigte Zeit: Unterschiedlich
  • Besonders geeignet für: Sämtliche Flächen, experimentierfreudige Fensterputzer

Weitere Möglichkeiten, mit denen man sich das Fensterputzen vereinfacht, wären der Einbau von selbstreinigenden Fensterscheiben oder aber die Verwendung eines Dampfreinigers. Die Bezeichnung selbstreinigende Fenster ist ein wenig irreführend, denn putzen muss man die Fenster ab und an trotzdem noch, jedoch viel seltener als normale Fenster. Dank ihrer Beschichtungen perlt Regen auf ihnen ab und durch den Regen werden Verunreinigungen wie Staub und Pollen mit abgewaschen. Dies geschieht jedoch nur, solange die Oberflächenbeschichtung in Takt ist. Ihr größter Feind ist Silikon. Dampfreiniger ermöglichen das gleiche Ergebnis wie die klassische Variante des Fensterputzens, benötigen aber weniger körperlichen Aufwand. Mit Hilfe von heißem Dampf können verschiedene Oberflächen im und am Haus gereinigt werden – unter anderem auch Fenster und andere Glasflächen. Anschließend muss man nur noch einmal mit einem Leder- oder Haushaltstuch darüber wischen. Achtung: Bei der Reinigung der Fenster mit einem Dampfreiniger sollte man besonders im Winter aufpassen. Durch die zu schnelle Erhitzung des Fensters könnten die Glasscheiben springen.

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